XÜ – Oktober – Monat des Hundes

Fotos Waruga

Der Oktober steht für den elften Erdenzweig. XÜ bedeutet Zerstörung oder Mangel. Das Zeichen des Monats ist der Hund. Das Sternbild befindet sich in der weißen Metall-Tigerregion und gehört somit zum Metall. Der Hund ist ein Übergangszeichen zum Wasser und somit zum großen Yin – dem Winter. Wie alle Übergangszeichen gehört zur Hund zum Erdelement und repräsentiert die Yang-Erde, sowohl energetisch als auch physisch. Somit kommen der Magen als Organ und die Perkard-Leitbahn im Oktober in den Vordergrund und zeigen sich.

Die Klimatischen Bedingungen sind kalter Nebel und sich herabsenkender Frost, den der Oktober oft gerne mit sich bringen. Der letzte Herbstmonat zeigt sich nochmals mit all den schönen Farben, die sich durch Austrocknung der Säfte in den Pflanzen ergeben.

Im Herbst ist man daher auch besonders für den pathologischen bioklimatischen Faktor Trockenheit anfällig. Trockenheit kann von innen und außen angreifen. Von Innen durch austrocknende Speisen wie zu viel Kaffee und Tee, scharfe Gewürze, viele Brotmahlzeiten (denn der Magen bevorzugt ein suppiges Milieu!) und andere trockene Speisen, Kunstnahrung (viele künstliche Konservierungsstoffe in stark verarbeiteter Fertignahrung) und große Mengen Fleisch oder gepökelte und stark gesalzene Nahrung. Von außen können starker Wind, Klimaanlagen und Heizgeräte, Kopiergeräte, Teppiche aus Kunstfasern und intensive, chemische Gerüche, Rauchen Trockenheit begünstigen oder auslösen. Warum? Alle diese Faktoren strapazieren und reduzieren das Lungen Yin.

In der Organuhr zeigt die Doppelstunde 19.00 bis 20.59 Uhr die Zeit des Hundes an. Im Lebensabschnitt ist es die fortgeschrittene Pension, Zeit des Rückzugs und Besinnung auf sich selbst. In diesen Zeiten geht es darum es sich schön zu machen und zu entspannen. Im YIJing repräsentiert das Hexagramm 23 diese Zeit – die Zersplitterung – hier wird die Yin Energie so stark, dass das Yang „abfällt“, wie beim Schälen von Obst oder Gemüse und den Eindruck hinterlässt, dass die Lebensenergie weg ist – sie hat sich nur zurückgezogen, wie wir im Frühling jedes Jahr wieder erkennen dürfen…