Mai – Schlangenmonat Si

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Vom 6. Mai bis 5. Juni befinden wir uns im Schlangenmonat Si – der Mai stellt die Pflanze dar, die sich auf das größtmögliche Wachstum einstellt – also die Fruchtbarkeit in all ihren Formen! Der Maibaum möchte auch auf die Fortpflanzung und den ewigen Kreislauf des Lebens aufmerksam machen. Nach voller Größe kommt bekannterweise auch ein Stopp – ein Erreichen des Zenits- Reife und Erwachsensein.

Die Schlange steht in diesem Zeichen für Reife, Reinheit und Bewusstheit. Sie repräsentiert die Milz Leitbahn und die Dünndarmfunktion in der TCM. Die „Schlange“ hat einen Yin Körper und erfüllt Yang Funktionen. Das passt gut zum Tier: es legt sich stundenlang in die Sonne und heizt sich auf – nimmt die Wärme auf. Unsere Verdauung braucht auch Wärme – Schleim und Kälte setzen besonders unserem Dünndarm und der Milz zu. Die Trennfunktion des Dünndarms („Rein und Unrein“) und die Transportfunktion der Milz können dann nicht ausreichend erledigt werden. Der Dünndarm gehört zum Yang Feuer (BING) und die Milz zum Tai Yin (großes Yin-nährende Erde), deshalb sollte die Milz nicht zu viel Trockenheit (Hitze) haben, etwas Feuchtigkeit kann den Dünndarm unterstützen nicht zu „feurig“ zu werden.

Si – der erste Monat des Sommers, repräsentiert auch die Fülle in einem Leben. Am Tag befinden wir uns zwischen 9 und 11 Uhr in der Milz-Zeit – die beste Zeit, um Dinge zu erledigen, fertigzustellen, um zu arbeiten, Leistung zu zeigen. Das Hexagramm 1 (Yi Jing) – Stärke; respräsentiert den Mai. Si ist der 6. Erdenzweig und seine versteckten Himmelstämme sind: BING, WU, GENG.

Im Mai sollte man sich viel in der frischen Luft bewegen, die Sonne auf die Haut scheinen lassen und das Yang aufnehmen – wie die Schlange! Nahrhafte Gerichte wie z. B. ein Rührei mit Gemüse sind dann genau das Richtige für einen erfolgreichen Start in den Tag!

Rührei mit Frühlingszwiebeln, Tomaten, roten Paprika und Zucchini, Schwarzem Sesam, Basilikum